The Times They Are A-Changin‘

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Es ist jetzt schon wirklich lange her, dass ich meinen letzten Blogbeitrag verfasst habe. Aber für mich hat sich in diesem Frühling einiges verändert. Mein Bauch ist zum Beispiel immer um ein kleines Stückchen gewachsen (auch beruflich hat sich etwas verändert, das erzähle ich aber vielleicht ein andermal…) und hauptsächlich war mir einfach nur schlecht. So schlecht, dass ich absolut gar keine Lust gehabt habe etwas zu schreiben, zu fotographieren oder überhaupt meine Nähmaschine anzusehen. Eigentlich hatte ich auch nicht besonders viel Lust überhaupt aus dem Bett zu kriechen oder aufzuwachen. Zu träumen, dass einem schlecht ist, ist nämlich noch ein wenig besser, als es voll bewusst mitzubekommen ^^

Melians-Stoffchaos-naehen-Kellerfalten-Kleid-Dressy

Jedenfalls bin ich stark für eine Umbenennung. Von dem viel zu harmlos klingenden „Morgenübelkeit“ in „wochenlanges, durchgehendes Verderben“. Und, dass es ganz sicher mit der 12. Woche vorbei ist, habe ich nun schon zum zweiten Mal gehört und zum zweiten Mal war es nicht so. Erst in der 15. – 16. Woche wurde es besser. (Wirklich, wie das manche unendlich armen Geschöpfe neun Monate lang aushalten und das oft mehr als einmal, ist mir ein absolutes Rätsel…)

Paisley-Pfau-Irias-stoffgeschichten-naehen-Dressy

Aber genug „gesudert“, jetzt habe ich es überstanden und sogar schon etwas mehr, als die Halbzeit geschafft, es geht mir wieder richtig gut, meine Nähmaschine rattert und hin und wieder findet sich sicher auch die Zeit, hier einen Beitrag zu schreiben. (obwohl ich mir vorgenommen habe, das wirklich nur dann zu tun, wenn ich Lust darauf habe)

Melians-Stoffchaos-Dressy-naehen-rosa

Meine Nähpläne für den Sommer wurden auch ganz schön kräftig über den Haufen geworfen. Eigentlich wollte ich mir ein Corsagentop, eine Augenweide und noch weiteres, für meine derzeitigen Bedürfnisse viel zu enganliegendes, Gewand nähen.

Dressy-naehen

Was in meinem Hinterkopf allerdings schon länger geschlummert hat, war eine sommerliche „Dressy“ von Melian’s kreatives Stoffchaos. Eine herbst/winterliche Version, die ich immer noch sehr liebe und gerne trage, habe ich mir schon vor längerer Zeit genäht und hier gezeigt.

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In der Kellerfaltenversion liegt die Dressy zwar bis zur Taille auch relativ eng an, aber darunter fällt sie schön weit und weil sie aus dehnbarem Stoff genäht wird, ist auch oberhalb der Taille genügend Spielraum. Zumindest hoffe ich, dass es sich den Sommer lang mit meinem Bauchwachstum ausgehen wird.

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Ich habe absichtlich nicht eine Nr. größer genäht, denn es ist mir lieber, ich wachse jetzt schneller raus und sie passt mir dafür danach wieder. (ich weiß, es ist ein kleines Pokerspiel, ob ich denn danach immer noch dieselbe Größe haben werde, aber basierend auf meinen Erfahrungen aus der letzten Schwangerschaft, hoffe ich einfach einmal das Beste) Also habe ich das Oberteil wie immer in Größe 36 genäht und zum Rockteil hin, der meiner Meinung nach etwas größer ausfällt, auf Größe 32 verschmälert.

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Sonst gibt es denke ich nicht sehr viel mehr zu sagen, als ich beim letzten Mal schon geschrieben habe… Die Kellerfalten sind viel leichter, als sie vielleicht aussehen und, außer den Rock und das Oberteil in unterschiedlichen Größen zuzuschneiden, musste ich keine Veränderungen vornehmen.

Obwohl ich beim nächsten Mal, wenn ich den Hals und die Armausschnitte wieder einfassen will, vorher die Nahtzugabe wegschneiden werde und die Einfassstreifen mit einem Faktor von 0,8 oder sogar 0,85 berechnen werde, statt mit den strammen 0,75. Meiner Meinung nach dürften die Ausschnitte nämlich ruhig alle ein klein bisschen tiefer und weniger gespannt sein, aber ich hatte Angst, dass sich durch das Einfassen allzu dünne Träger ohne genügend Bündchenspannung zu sehr ausleiern würden.

 

Dressy-Detail-2

Genäht habe ich meine Dressy aus dem rosafarbenen Jersey „Paisleypfau“, den wir im Frühjahr drucken ließen. Die neuen Jerseys sind alle mit einem Verfahren bearbeitet, bei dem die Fäden vorm stricken „abgeschmirgelt“ werden, um Pilling beim Waschen auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch wird er auch gleichzeitig feiner und leichter, wodurch er sich auch für sommerliche Kleidung gut eignet. (sowie für Frühling und Herbst – im Winter ist Wintersweat immer noch die beste Wahl, oder eben „zwiebeln“)

Zuerst habe ich überlegt, ob ich noch Kontraste setzen möchte in Form von bordeauxfarbenen Einfassbändern oder weinroter Spitze, aber im Endeffekt fand ich das helle rosa mit dem zarten, weißen Muster allein am Schönsten.

Dressy-naehen-Umstandskleid-Babybauch

So und jetzt setze ich mich gleich wieder an die Nähmaschine, solang mein Bauch noch nicht allzu sehr im Weg ist beim Nähen, denn mir gehen langsam aber sicher die bequemen Hosen aus und für Kleider ist mir derzeit leider einfach zu kalt…

Alles auf einen Blick:

Schnitt: „Dressy“ von Melian’s kreatives Stoffchaos
Stoff: „PaisleyPfau“ rosa von Irias‘ Stoffgeschichten

Dressy-mit-Kelllerfalten-naehen-Melians-kreatives-Stoffchaos

Verlinkt zu

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Sewlala
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2 Kommentare zu „The Times They Are A-Changin‘“

  1. Schön, dass es dir inzwischen etwas besser geht, und alles Gute für die verbleibenden Monate. Das Kleid ist toll geworden und steht dir ausgezeichnet! Liebe Grüße, Fiene

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